12.04.2018

Dienstabend Höhenretter Feuerwehr Lingen

 

Am gestrigen Donnerstag hatten wir die Höhenretter der Feuerwehr Lingen bei uns zu Gast. Diese können alarmiert werden, wenn Arbeiten in großer Höhe erledigt werden müssen. Als Einsatzbeispiel wurde hier die Menschenrettung aus höheren Lagen, aber auch aus Tiefen, genannt.

Sie stellten sich selbst, ihr umfangreiches Material und das Fahrzeug vor, mit dem Sie arbeiten. Von Umlenkrollen über einen Flaschenzug bis hin zu speziellen Höhenrettungsmaterial ist alles vorhanden.

Vielen Dank an die Kameraden der Höhenretter aus Lingen für einen interessanten Dienstabend!


26.03.2018

Gemeinsamer Dienstabend mit der Brandweer Ootmarsum (NL)

 

Am Montag, den 26.03.2018 waren wir zum gemeinsamen Dienstabend bei der Brandweer Ootmarsum zu Besuch. Seit 2016 werden die gemeinsamen Dienstabende wieder durchgeführt, damit die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch im Ernstfall tadellos funktioniert. Am Montag waren wir zu Gast in Ootmarsum, im nächsten Halbjahr wird es dann wieder einen gemeinsamen Dienstabend bei uns in Lage geben.

Für den gestrigen Montag hatten die Organisatoren beider Wehren wieder eine Übung ausgearbeitet. An der Weerselosestraat brannte es in einem Gebäude, eine sehr starke Rauchentwicklung war bei Eintreffen vorhanden. Insgesamt wurden 5 Menschen vermisst. Mithilfe von 5 Nebelmaschinen und einem simulierten Feuer wurde ein sehr realistischer Innenangriff geschaffen.

Da es sich um ein sehr großes, verbautes Gebäude handelte, wurde der Einsatz in 2 Abschnitte aufgeteilt. Wir begannen an der Rückseite mit der Menschenrettung, die Brandweer Ootmarsum von der Vorderseite. In Absprache wurden die vielen Räume im Inneren des Gebäudes abgesucht. Relativ schnell wurden alle vermissten Personen gefunden. Während der Menschenrettung wurde auch der vermeintliche Brandherd von den Kameraden aus Ootmarsum gefunden und „gelöscht“.

Hauptaugenmerk wurde bei dieser Übung insbesondere auf die Zusammenarbeit im Innenangriff gelegt. In dem großen, verbauten Gebäude mussten viele einzelne Räume abgesucht werden, nach Möglichkeit keine doppelt. Selbstverständlich darf auch kein Raum vergessen werden. Die Abschnittsleiter zeichneten daraufhin zusammen mit den vorgehenden Angriffstrupps eine Skizze, auf der das Gebäude in einer „Draufsicht“ dargestellt wurde. Dann wurde sehr schnell klar, welche Räume bereits abgesucht waren.

Da in Deutschland und den Niederlanden verschiedene Schlauchsysteme genutzt werden, müssen beiden Wehren eine eigene Wasserversorgung aufbauen. Mit sogenannten „Übergangsstücken“ können wir diese allerdings verbinden. Auch kommt uns zugute, dass die Standrohre identisch aufgebaut sind.

Nachdem die Übung beendet war, räumte man die Einsatzstelle gemeinsam auf und die Fahrzeuge wurden wieder Einsatzbereit gemacht. Bevor man den Dienstabend bei leckerem Essen und Kaltgetränken gemütlich in der „Kazerne Ootmarsum“ ausklingen ließ, wurde die Übung kurz durchgesprochen.

Dieser Abend mal wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Beide Feuerwehren arbeiten daran, die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter auszubauen und zu pflegen. Vielen Dank an die Brandweer Ootmarsum für den super Abend !

Insgesamt nahmen von der Brandweer Ootmarsum 12 Kameraden mit 2 Fahrzeugen und von der Feuerwehr Lage 14 Kameraden mit 2 Fahrzeugen an der Übung teil.

 

 


01.03.2018

Dienstabend Eisrettung

Sollten Menschen ins Eis einbrechen, ist höchste Eile geboten. Seit Tagen anhaltende Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgen dafür, das Teiche, Seen und Flüsse zugefroren sind. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, nutzten wir am Donnerstagabend unseren Dienstabend, um die Eisrettung zu trainieren.

Vor Beginn der Eisrettung wurden noch einige Vorbereitungen getroffen. Unter anderem musste das Übungsobjekt, was in diesem Fall ein privater Teich war, ausgeleuchtet werden. Außerdem wurden noch einmal die wichtigsten Knoten wie Beispielsweise Mastwurf und Rettungsbund verinnerlicht.

Daraufhin begannen wir mit der eigentlichen Eisrettung. Ein Kamerad stellte den Verunglückten da. Um kein Risiko einzugehen, wurde diese Person vor Betreten der Eisfläche gesichert, um bei einem Einbruch in die noch nicht freigegebenen Eisflächen schnell eingreifen zu können.

Mithilfe von Leiter, Leinen, Umlenkrollen und Schwimmwesten wird diese Person dann vom Eis gerettet. Ein gesicherter Kamerad begibt sich mit 2 Leiterteilen, die ebenfalls mit Leinen für den Rückzug gesichert sind, auf die Eisfläche. Stück für Stück begibt er sich auf den Leiterteilen zur verunglückten Person. Sobald er an der Einbruchstelle eingetroffen ist ist, werden beide Personen von den Kameraden, die die Leinen führen, zurück an Land gezogen. Hierbei liegt jeweils eine Person auf einem Leiterteil.

Vielen Dank an den Eigentümer für das zur Verfügung stellen des Teiches!